Mäuse & Otter

Dokumentation – Teil 2 – Elementare Content-Erstellung

Moin.

Vorwort

Eine möglichst sinnvoll funktionierende technische Basis einer privaten und selbstgestrickten Website ist nur die halbe Miete.

Eine Website soll ja was bewirken und dem Betreiber und vor allem dem Betrachter einen gewissen Nutzen bieten. Und wenn es nur eine Art Erinnerung ist, die man für sich selbst und bei Bedarf auch für die Nachwelt verewigt.

Jeder private Website-Betreiber hat seine eigenen Gründe und grenzt sich somit ganz klar von den Betreibern kommerzieller Websites ab. Siehe hierzu auch unser „Impressum„.

Einer der Gründe – eigentlich der vorrangige Grund -, warum diese Website geboren wurde, ist die Idee gewesen, in dieser Form einige der beim 21.06.2024 vollzogenen Bund der Ehe zu diesem denkwürdigen Anlass mit entsprechend bildgebenden Geräten angefertigten Fotos in bewegend unbewegten (und bewegten)  Illustrationen bestaunen zu können.

Und eben DIE gilt es jetzt, hier publikumswirksam einzubauen.

Wie eingangs erwähnt ist die weitestgehend fertiggestellte Technik (die der geneigte Besucher nicht sieht sondern vielleicht nur bemerkt) nur der erste und tragende Teil des Unterfangens. Diese Technik jetzt mit Leben anzureichern ist da eine ganz andere Baustelle.

Was ursächlich einerseits mit den Inhalten zu tun hat, die ja ansprechend und informativ präsentiert werden möchten, und natürlich andererseits mit der Technik, die das erst ermöglichen kann (wenn sie’s denn auch tut).

Man kann in WP durchaus einiges mit PlugIns (sowohl kostenlos als auch manchmal zu Recht kostenträchtige Erweiterungen) bewerkstelligen.

Und mit kostenlosen (und dann nicht gerade mit üppigen Funktionen ausgestatteten) oder mit teueren Fertig-Themen (die erfahrungsgemäß hoffnungslos mit unübersichtlichem Code überladen sind) das Ziel erreichen.

Wer Zeit hat, baut selber. Wer Geld hat, kauft sich was er will.

Wie auch immer.

Dieses Thema ist – wie in Kapitel 1 bereits erwähnt – kostenlos und nur mit den gegebenen Mitteln und Möglichkeiten angepasst worden.

Ob ein Kaufthema mehr kann, steht ausser Frage. Fraglich ist dann nur, ob man’s auch wirklich braucht.

Wir behelfen uns deshalb erstmal mit dem, was uns zur Verfügung steht.

Werfen wir aber erstmal einen Blick auf die gewünschte Ordnungsstruktur, ohne die WordPress nicht das ist, was es sein soll.

Dazu macht man sich am Anfang erstmal Gedanken über Kategorien und Schlagwörter.

23.07.2024

Erstellen eines neuen Beitrags

Das ist eigentlich kein Ding.

Beitrag erstellen

Man navigiert im Backend zu den Beiträgen und klickt auf die Schaltfläche „Neuen Beitrag erstellen“. Je nach Gusto wählt man den ClassicEditor oder den Block-Editor. Vor- und Nachteile der beiden Editoren sind im Kapitel 1 ansatzweise erklärt. Ohne mich unnötig wiederholen zu wollen, bleibt es jedem selbst überlassen, welcher Editor zum Einsatz kommt. Aber den Einsatz zu mischen – also den Beitrag mit dem ClassicEditor anzulegen und mit Inhalt zu füllen, um dann morgen mit dem Block-Editor weiterzumachen – ist eher nicht zu empfehlen, weil es zu unerwünschten Formatierungsfehlern kommen kann, die nur mühsam zu korrigieren sind. Deshalb steht hinter jedem Beitrag die Editor-Version, mit der zuletzt dran gearbeitet wurde.

Überschrift

Eine Überschrift ist schnell gefunden. Wird die Überschrift jedoch nach dem Speichern nochmal geändert, sollte man auch den Permalink (steht direkt unter der Überschrift) entsprechend bearbeiten. Dabei sind nur Zahlen und Kleinbuchstaben und KEINE Leerzeichen und KEINE Umlaute gültig.

Text

Im nachfolgenden Text-Editor (der ClassicEditor ist einer handelsüblichen Textverarbeitung nachempfunden und verhält sich WYSWYG) wird der angedachte Text wie gewohnt eingegeben und mit den entsprechenden Formatierungsmöglichkeiten aus der Bearbeitungsleiste dekoriert.

Das Hinzufügen von Medien (im Normalfall einzelne Bilder) findet an der jeweiligen Cursor-Position statt. Wenn mehr Bilder angezeigt werden sollen, empfiehlt sich die Verwendung einer Galerie. Dazu später mehr.

Textauszug

Unter dem Texteingabefeld findet man den das Textfeld für den Textauszug. Das kann man mit eigenem Text (vorzugsweise eine Kurzform des zuvor geschriebenen Inhalts oder ähnliches) da rein schreiben. Der Textauszug wird dann auf der Startseite unter dem Beiotrag angezeigt.

Bleibt das Textauszugfeld leer, übernimmt WP automatisch eine zuvor definierte Anzahl von Zeichen aus dem eigentlichen Text und schneidet entsprechend ab.

Das Texauszugfeld muss also nicht zwingend sinnvoll gefüllt werden. Es macht den Zugriff auf den Beitrag aber u. U. interessanter.

Kommentare

Diese Website hat die Kommentarfunktion eingeschaltet. Jeder Besucher kann also einen Beitrag oder einen Kommentar zum Beitrag kommentieren. Übrigens kann man jeden neuen Beitrag optional von der globalen Kommentarfunktion ausschließen.

Zuderm haben wir Admins entschieden, dass der Kommentar eines noch nicht bekannten Nutzers nicht anonym erstellt werden kann und dann auch erst nach (zunächst unserer, dann eurer) Prüfung freigeschaltet wird. Die Einstellungen zu den Kommentaren werden an dieser Stelle geändert. Dazu mal ein Kommentarverlaufsbeispiel.

Autor

Ist man mit uneingeschränkten Admin-Rechten angemeldet, empfiehlt es sich dringend aus Sicherheitsgründen, aus dem Ausklappfeld einen Nutzer zu wählen, der nur eingeschränkte Rechte zugewiesen bekommen hat. Dazu sollte man sich als Admin ein zweites Nutzerkonto erstellen. Siehe Beispiel.

Die Rechte der einzelnen Nutzerrollen werden hier geändert.

Inhaltsberechtigungen

Wird für einen Beitrag der Benutzerzugriff eingeschränkt, so wirkt sich das auch auf das FrontEnd aus. Soll heissen: nur angemeldete Benutzer mit den entsprechenden Berechtigungen können den Beitrag dann lesen (und ggfls. auch bearbeiten). Im Normalfall bleibt die Auswahl leer. Man muss schon einen besonderen Grund haben, den Beitrag nur begrenzt öffentlich zu machen.

Inhaltsverzeichnis

Wird vom PlugIn wie voreingestellt automatisch an den Anfang des Beitrags/Seite eingefügt und bezieht sich auf die im Text erstellen Überschriften.

Man kann das Inhaltsverzeichnis auch an anderer Stelle einfügen oder für den gerade berarbeiteten Beitrag komplett ausknipsen.

 

Die rechte Bearbeitungsspalte ist also jetzt soweit kontrolliert und sinnvoll geschmückt.

 

Jetzt scrollen wir mal wieder an den Seitenanfang – also ganz nach oben – und sehen da in der rechten Spalte

Veröffentlichen

Mit selbsterklärenden Optionen.

Diese Schaltfläche überspringen wir erstmal und gehen zur Option Beitragsformat.

Möchte man den Beitrag erstmal NICHT veröffentlichen, wird er als „Entwurf“ gespeichert. Macht Sinn, wenn man gerade keine Zeit hat und nicht fertig wird mit dem Inhalt.

Will man den Beitrag veröffentlichen, kann man den entweder mit dem zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuellen Datum mit exakter Uhrzeit über die Schaltfläche „Aktualisieren“ veröffentlichen. Oder man datiert zu einem anderen Datum zurück (macht Sinn, wenn man Bezug auf ein aktuelles Ereignis nehmen möchte, zu dem man aber nicht sofort was veröffentlichen konnte). Oder man datiert zu einem Datum vor (dann steht der Beitrag zur Veröffentlichung offen und wird erst dann im Frontend angezeigt, wenn der gewünschte Zeitpunkt gekommen ist).

Beitragsformat

Hier wird die Art des Beitrags gewählt.

Im Normalfall nimmt man das auf der Startseite sichtbare Standardformat der Beiträge.

Die Kurzmitteilung zeigt auf der Startseite gnadenlos den vollen Beitragstext und ist bei langen Beitragstexten nur bedingt zu empfehlen.

Mit den Beitragsformaten kann man gefahrlos experimentieren um herauszufinden, welches Design am besten für den aktuellen Beitrag passt.

Kategorien und Schlagwörter

Es gibt kein allgemeingültiges Konzept-Rezept für Kategorien. Schon gar nicht für private Blogs, die sich erfahrungsgemäß mit verschiedenen Themen bzw. Schwerpunkten beschäftigen. Allerdings sollte man der Ernsthaftigkeit halber vermeiden, aus Bequemlichkeit IMMER die Kategorie „Uncategorized“ oder gar keine Kategorie anzuwenden. Das verfehlt grundsätzlich das Ziel eines CMS und wäre auch für diese WebSite zu schade.

In unserem Fall ist ein Beitrag erstellt worden, der die Kategorie „Hochzeit“ erhalten hat. Man  könnte „Hochzeit“ auch mit „Special Events“ ersetzen um dann „Hochzeit“ als Schlagwort zu setzen. So kann man in der Kategorie „Special Events“ dann auch „Geburtstag“ und als Schlagwort „Yoki“ nehmen.

So kann man dann irgendwann interessante Gruppen (Kategorien und Schlagwörter) gefiltert darstellen.

Wichtig zu wissen bei der Wahl der Begriffe:

Kategorien werden vorzugsweise für weit umfassende Themenbereiche verwendet (z. B. Bücher, Filme, TV, Kino).

Schlagwörter spezifizieren die kategorisierten Themen (z. B. in der Kategorie Filme -> die Schlagwörter Horror Action Abenteuer).

Wenn die Kategorie Hochzeit erstellt ist, kann eine zweite Kategorie Forsthaus oder Gysenberg benannt und dem Beitrag zugeordnet werden.

Ein Beitrag muss nicht nur einer Kategorie zugeordnet werden, sondern kann bei mehreren Kategorien erscheinen.

Bei der Verschlagwortung sieht’s genauso aus.

Allerdings gilt: lieber die Zuordnung in möglichst wenigen Kategorien, die Menge der Schlagworte ist dagegen unbegrenzt.

Kategorien können vorzugsweise in den entsprechenden Widgets in hierarchischer Ordnung angezeigt werden.

Schlagwörter werden von Haus aus nicht sortiert, sondern zunächst erst mal nur nach ihrer Häufigkeit gewertet, um sie dann in einer sogenannten Schlagwortwolke erscheinen zu lassen. Häufig vorkommende Schlagwörter werden dabei größer dargestellt als Schlagwörter, die nur selten vergeben wurden.

PlugIns können Kategorien und Schlagwörter deutlich ansprechender auf der WebSite darstellen. Das gewählte Thema hat damit aber nichts zu tun.Wir belassen es also erst mal bei den Grundeinstellungen der WP-Installation und gucken mal, wie wir damit klarkommen.

Zurük zum Seitenanfang

Editor

Mit dieser Optionsschaltfläche wird der Block-Editor aktiviert. Problem siehe oben. Voreingestellt ist deshalb der klassische Editor, der sich so gutmütig verhält, wie ein gewohntes handelsübliches Textverarbeitungsprogramm.

Hinzufügen von Medien

Mit der Schaltfläche „Dateien hinzufügen“ (befindet sich über dem Texteditor) werden – wie die Bezeichnung schon vermuten lässt – Bilder und Videos (auch andere Dateiformate) in den Text an die Stelle eingefügt, wo sich gerade der Cursor befindet. Die Position des eingefügten Mediums (und andere Parameter) können nachträglich geändert werden.

Die maximal erlaubte Dateigröße beim Upload beträgt 128 MB. Klingt erstmal viel, will man aber ein etwas längeres und/oder hochauflösendes Video einfügen (das länger ist als ein Mainzelmännchen-Clip) kommt man schnell an die Grenze des Geschehens. Dann gibt es nur drei Möglichkeiten: entweder man reduziert in der Video-Software die Bandbreite oder das Auflösungsformat oder beides, oder man macht aus einem Video zwei oder mehr passende Schnipsel und fügt sie jeweils einzeln ein, oder man verzichtet hier auf Videos.

STRATO restringiert die maximal mögliche Datei-Upload-Größe auf 128 MB und ist nicht bereit, das zu ändern. Das mag in gewisser Hinsicht auch zu Recht so zu sein. Wer also der Meinung ist, andere mit mehr oder weniger langweiligen und nichtssagenden Videos nerven zu wollen/müssen, sollte dann wohl doch besser die einschlägigen SozMed-Plattformen dafür benutzen, auf denen sich auch die enthusiastischen Gleichgesinnten tummeln.

Beitragsbild

Das Beitragsbild wird der in der WP-Installation hinterlegten Medien-Datei, in der alle Medien (in monatlichen Unterordnern) gespeichert sind, entnommen. Genau genommen wird eine Verknüpfung zur Mediendatei hergestellt. Vorzugsweise nimmt man ein Bild, das passend zum Beitrag hochgeladen wurde.

Bevor man ein anderes Bild als Beitragsbild anzeigen lassen möchte, muss man – und das muss man in allen Fällen, wenn man Medien-Dateien zufügen möchte – die Mediathek aufrufen.

Dort sucht man sich eine Datei aus oder fügt per Upload eine oder mehrere Dateien der Mediathek hinzu, um dann eine davon als Beitragsbild verwenden zu können.

Bilddateien, die im Beitragstext erscheinen sollen, werden manuell an der zuvor ausgewählten Cursor-Position eingefügt. Die Schaltfläche befindet sich oberhalb des Texteditors.

Hat man alle Eingaben der Reihe nach erledigt navigiert man zurück zum Seitenanfang und klickt auf die Schaltfläche „Aktualisieren“.

 

Abschluß Doku Teil 2

Diese Website ist jetzt bereit für das beliebige Hinzufügen von Inhalten.

 

Ich mach hier mal den Anfang und erstelle einen „echten“ Beitrag.

 

Kapitel 1