Forsthaus – Parkbank

Forsthaus – Parkbank

Parkbank

Die Überschrift dieses Teils des Events mag für den insgesamt denkwürdigen Anlass vielleicht banal klingen.

Doch es steckt weit mehr dahinter, als nur eine Episode zwischen den Ereignissen des Tages.

Denn eine Hochzeit bedarf sorgfältiger Planung. Und in die Planung fliessen auch Eventualitäten ein.

So auch die vom Brautpaar gewünschten Aussenaufnahmen, deren brauchbarer Ort DieMutti und DerOnkel einige Tage vor dem Anlass nicht ganz uneigennützig ausgekundschaftet und die Inspektion mit einem nahrhaften Häppchen in der vorzüglichen Forsthaus-Gastronomie verbunden hatten.

Bei ihrem Park-Rundgang kamen beide zum schlussendlichen Ergebnis, dass DIESE Parkbank doch recht nett gelegen und damit brauchbar für die eventuell stattfindenen Gruppenfotos sei.

Aber die Bank war verdreckt und vermoost und damit für den angedachten Zweck erstmal NICHT direkt einsatzfähig.

Was DerOnkel, der sich mit feierlicher Dekorierung eher weniger hilfreich auskennt, zum Anlass nahm, am Tag der Vorbereitungen mal eben rasch mit geeignetem Putzbesteck anzurücken, um dem ausgewählten Accessiore zu halbwegs ansehnlichem Glanz zu verhelfen.

 

2024-06-20 - Parkbank
2024-06-20 – Parkbank

 

Recherchen zufolge nutzen andere Hochzeitspaare gern ausgefallene, spektakuläre oder romantische, vor allem aber gernstens fast schon luxuriös anmutende Örtlichkeiten. Die vermutlich teuer bezahlt werden müssen. Und zumeist am Tag des Events gar nicht so einfach errreichbar sind und deshalb die dort angedachten Fotos auch nicht am eigentlichen Hochzeitstag angefertigt werden können.

Diese Vermutung lag bei mir nahe, weil ich aus gegebenen Anlass mit Interesse im TV einer Hochzeit gefolgt bin, bei der das Brautpaar morgens in der Westminster Abbey vom Pabst oder so getraut wurde, um dann mit der unveränderten Festtagsbekleidung nachmittags auf einer Malediven-Insel am Palmenstrand stimmungsvolle Sunset-Bilder von sich machen zu lassen.

Das alles galt es also in unserem Fall zu vermeiden. So viel Zeit haben wir nicht. Und im Lotto haben wir auch nicht gewonnen.

Die vorherrschenden Witterungsbedingungen waren – wie an anderer Stelle bereits erwähnt – heute nur schwer wägbar. Trotzdem sollte es für die Hochzeitsgesellschaft möglich sein, für die gewünschten Kleingruppenfotos mal eben flott in die am Forsthaus angrenzende Grünanlage zu huschen.

Was dann nach dem Hochzeitsessen auch kurzfristig entschieden werden konnte, weil es gerade NICHT zu regnen drohte. Das Zeitfenster bis zum nächsten Regenschauer war allerdings recht knapp. Es blieb allen Beteiligten nur sehr wenig Zeit, sich möglichst perfekt gestylt zu drapieren. Und so sind hier an der Bank leider nicht viele brauchbare Fotos entstanden. Was nicht ursächlich mit dem Wetter zu tun hatte.

Anfangs wusste jeder nicht, was zu tun war. Das hat sich schnell geändert, als beherzte Anwesende einem Nervenzusammenruch nahe trotzdem hilfreich Regie geführt haben. Im Verlauf nahmen dann auch alle Gestalten Gestalt an und waren artig. Die Fotos dienten als Grundlage für eine zugegeben etwas sehr künstlerisch anmutende Nachbelichtung. Aber wem’s nicht gefällt, braucht ja nicht hingucken.

Hier also

der erste Teil

 

Als die Beteiligten sich dann etwas aufgelockert und warmgeguckt haben, wurde nochmal umdekoriert, also eine neue Gruppe gebildet.

Ich hatte keinen Einfluss auf die gewünschte Konstellatio, die haben die Protagonisten unter sich ausgemacht.

Ich konnte nur abwarten was passiert und draufhalten.

Auffällig wurde dann, dass in dieser Gruppe die Angelegenheit nicht mehr ganz so ernst genommen wurde und ihre Posen auch nicht mehr kontrollieren wollten …

Der geneigte Betrachter möge sich selbst einen – bitte wertfreien – Eindruck verschaffen, deshalb hier

der zweite Teil

 

Dann fing es an zu regnen und die Karawane zog rasch wieder zurück in die schützenden Gemächer des Wirtshauses.

Dort wurde bereits die Kaffetafel eingedeckt und die Hochzeitstorte war bereit zum Anschnitt. Wobei „Anschnitt“ nicht den Kern der Aussage trifft, weil man mit einer Axt eigentlich keinen Kuchen zerteilt. Das geht zwar auch, aber dann gaaaanz vorsichtig …

 

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